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Robert Redford
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Robert Redford
(Charles Robert Redford, Jr.)
 USA
*18. Aug 1936 in Santa Monica, Kalifornien
  • Schauspieler
  • Filmregisseur
  • Filmproduzent
weitere Bilder: (2) Hits: Gesamt 812 | Monat 8
Eingetragen am: 13.01.14 07:44 letzte Aktualisierung: 13.01.14 07:44
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Leben


Robert Redford ist der Sohn von Martha und Charles Robert Redford und wuchs mit seinem Halbbruder William in einfachen Verhältnissen auf. Er besuchte die Van Nuys High School in Los Angeles. 1955 erhielt er aufgrund seines außerordentlichen Talents im Baseballspiel ein Stipendium der University of Colorado. Im selben Jahr starb seine Mutter, woraufhin seine sportlichen sowie schulischen Leistungen stark zurückgingen und schließlich – Alkoholmissbrauch kam hinzu – zum Verlust seines Stipendiums führten. Redford hielt sich zunächst mit kleineren Jobs auf den Ölfeldern um Los Angeles herum über Wasser, ging dann nach Europa, wo er in Paris und Florenz kurzzeitig an mehreren Kunstakademien studierte. In Florenz versuchte er sich in der Kunst der Malerei und war zeitweise auch als Straßenmaler tätig.

1958 zog es Redford wieder zurück in die USA. Er studierte nun Theaterdesign am New Yorker Pratt Institute und besuchte, dem Rat eines Lehrers folgend, ab 1959 außerdem die American Academy of Dramatic Arts, wo er seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte. Seine ersten Rollen hatte er in den Broadway-Produktionen Tall Story und Little Moon of Alban. Das erste Mal vor der Kamera stand er für eine Episode der Fernsehserie Maverick, in dieser bekleideten James Garner, Jack Kelly und Roger Moore die Hauptrollen. 1962 gab er in Hinter feindlichen Linien sein Leinwanddebüt. Während er am Theater große Erfolge feierte, kam seine Filmkarriere nur schwer in Gang – bis 1966 landete er einen Flop nach dem anderen. Joyce Selznick, eine Cousine des Produzenten David O. Selznick und Chefin der Nachwuchs-Scouts der Columbia versuchte, Redford unterzubringen – doch zu dem Zeitpunkt wollten ihn die Studios nicht. Immer häufiger zog er sich mit seiner Familie nach Spanien oder Kreta zurück, um dem Stress zu entkommen, den Hollywood für ihn bedeutete.

1967 machte Redford in Barfuß im Park erstmals ein größeres Kinopublikum auf sich aufmerksam. Zwei Jahre später wurde er mit Zwei Banditen zum Superstar. Seit 1976 arbeitet Robert Redford auch als Filmproduzent, seit 1980 zudem als Filmregisseur. Später gründete er die Produktionsfirma Wildwood Enterprises, mit der er fortan Filme produziert.

Der Schauspieler steht dem Film-Establishment in Hollywood von jeher skeptisch gegenüber und führt ein zurückgezogenes Privatleben. Er lebt vorwiegend im Napa Valley bei San Francisco und in Utah und gehörte nie zur Hollywood-Schickeria. Der linksliberale Redford ist als Naturliebhaber bekannt und hat oft den Niedergang des alten amerikanischen Westens beklagt. Er engagiert sich für den Umweltschutz und die Rechte der indigenen Bevölkerung.

Nachdem seine ersten Filme gefloppt hatten, konnte Redford 1967 mit der Adaption des Theaterstücks Barfuß im Park endlich einen Kinoerfolg verbuchen. In der Neil-Simon-Komödie spielte er neben Jane Fonda einen spießigen Anwalt. Redford war im selben Jahr auch im Gespräch für die Hauptrolle in Die Reifeprüfung, er hielt sich aber für eine Fehlbesetzung (die Rolle wurde von Dustin Hoffman übernommen). 1969 inszenierte George Roy Hill die Westernkomödie Zwei Banditen, in der Paul Newman den Zugräuber Butch Cassidy spielte. Zunächst sollte ein gleichrangiger Top-Star wie Steve McQueen oder Warren Beatty den Part des Revolverhelden Sundance Kid übernehmen; doch nachdem Newman sich für ihn eingesetzt hatte, ging die Rolle an Robert Redford. Der große kommerzielle Erfolg des Films machte den Schauspieler zum Superstar.

1973 drehten er und Newman, wieder unter der Regie von George Roy Hill, die Gaunerkomödie Der Clou, die zu einem der erfolgreichsten Filme der 1970er Jahre avancierte. Redford erhielt für die Darstellung des Trickbetrügers Hooker seine bislang einzige Oscar-Nominierung als Schauspieler (Redford und Newman, die eng befreundet waren, wollten nach Der Clou ihre Zusammenarbeit fortsetzen, fanden aber kein geeignetes Projekt mehr).

1969 spielte Robert Redford in Schussfahrt einen ehrgeizigen Skifahrer, 1972 in Bill McKay – Der Kandidat einen idealistischen jungen Anwalt, der zum Politiker wird. In den frühen 1970er Jahren begann Redford seine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Regisseur Sydney Pollack. In dem von Pollack produzierten Western Jeremiah Johnson (geschätztes Budget: 3,5 Mio. Dollar) war er 1972 als zivilisationsmüder Trapper zu sehen, der die Schönheit und Grausamkeit der Rocky Mountains kennenlernt.
Der Film, der unter anderem auf Redfords Anwesen in Utah gedreht wurde, war kein Kassenschlager, avancierte aber zu einem Klassiker seines Genres. 1973 konnten Pollack, Redford und Barbra Streisand mit dem epischen Liebesfilm So wie wir waren Kasse machen. Auch Pollacks Politthriller Die drei Tage des Condor von 1975 wurde zum Kassenhit.

Der große Gatsby (1974, Regie: Jack Clayton) und Tollkühne Flieger (1975, Regie: George Roy Hill) konnten die großen Erwartungen in kommerzieller Hinsicht nicht erfüllen. Trotzdem war Redford nach mehreren Top-Hits in kurzer Folge auf dem Höhepunkt seiner Popularität und zwischen 1973 und 1976 der kassenträchtigste Filmstar. Der blonde, blauäugige Schauspieler mit dem strahlenden Lächeln galt weltweit als Sexsymbol. 1976 betätigte er sich bei Die Unbestechlichen erstmals als Filmproduzent. Der Politthriller beschreibt die Arbeit der Zeitungsreporter Bob Woodward (Redford) und Carl Bernstein (Dustin Hoffman), die in den frühen 1970er Jahren den Watergate-Skandal aufdeckten. Der von Alan J. Pakula inszenierte Film war bei Kritik und Publikum ein großer Erfolg.

Redford spielte 1977 in dem mit Stars besetzten Kriegsfilm Die Brücke von Arnheim und trat danach zwei Jahre lang nicht mehr vor eine Filmkamera. 1979 inszenierte Sydney Pollack mit ihm Der elektrische Reiter, in dem er als abgewrackter Rodeoreiter ein wertvolles Pferd aus Las Vegas entführt. 1980 debütierte Redford als Filmregisseur und inszenierte das Sozialdrama Eine ganz normale Familie, in dem er allerdings nicht als Schauspieler auftrat. Für sein Regiedebüt erhielt Redford seinen ersten Oscar.

1980 gründete Robert Redford in seiner Heimat Utah das Sundance Institut, benannt nach seiner Rolle in Zwei Banditen. Ziel des Instituts ist die Förderung unabhängiger Filmemacher und ihrer Werke. Seit 1984 findet das jährliche Sundance Film Festival statt, das im Lauf der Jahre zum wichtigsten Treffpunkt der amerikanischen Independent-Regisseure (Filmemacher, die nicht den Massengeschmack bedienen wollen, sondern an künstlerisch anspruchsvollen Filmen interessiert sind) wurde.

In den 1980er Jahren trat Redford nur in vier Filmen auf. In Brubaker spielte er 1980 einen idealistischen Gefängnisdirektor. 1984 war er in Der Unbeugsame als Baseballspieler zu sehen. 1985 konnte er, erneut unter der Regie von Sydney Pollack, in dem epischen Liebesfilm Jenseits von Afrika an der Seite von Meryl Streep einen großen Erfolg verbuchen. 1986 war er in dem romantischen Film Staatsanwälte küsst man nicht zu sehen. 1990 kam es zur sechsten und letzten Zusammenarbeit mit Pollack. Doch Havanna, eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der kubanischen Revolution, war kommerziell ein Flop.

Auch in den 1990er Jahren trat Redford nur sporadisch vor die Kamera und spielte lediglich in fünf Filmen mit. In Sneakers (1992) war er der Chef einer Bande von High-Tech-Einbruchsspezialisten. 1993 machte er Demi Moore das titelgebende Unmoralische Angebot. 1996 spielte er als Fernsehjournalist mit Michelle Pfeiffer in Aus nächster Nähe und 1998 in der erfolgreichen Bestsellerverfilmung Der Pferdeflüsterer erstmals unter eigener Regie. Seit 2000 trat er unter anderem in den Filmen Die letzte Festung (2001) und in dem Spionagefilm Spy Game (2001) auf, in dem er als Lehrmeister von Brad Pitt zu sehen war.

Robert Redford hat bislang neun Spielfilme inszeniert: Eine ganz normale Familie (1980), Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld (1988), Aus der Mitte entspringt ein Fluß (1992), Quiz Show (1994), Der Pferdeflüsterer (1998), Die Legende von Bagger Vance (2000), Von Löwen und Lämmern (2007), Die Lincoln Verschwörung (2010) und The Company You Keep – Die Akte Grant (2012).

2002 erhielt Redford einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk als Schauspieler, Regisseur und Produzent sowie als Gründer des Sundance Instituts.

Redford kaufte 1969 ein Tal am Fuße des Timpanogos Bergmassivs in den Rocky Mountains. Dort betreibt er eine Luxusherberge namens "Sundance Resort".

Redford sprach sich 2013 gegen die kontroverse Versteigerung heiliger Objekte der Hopi aus. Er bezeichnete die Versteigerung, die die Hopi und die Menschenrechtsorganisation Survival International versucht hatten zu verhindern, als "Sakrileg" und als "kriminelle Handlung".

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Moin

2019/05/28 14:06 - eduardo.k
moin

2019/04/11 08:23 - Hooligan
nein

2019/04/10 19:57 - sarah1976
muss man hier irgendwelche gebüren zahlen z.b. abo

2019/02/16 16:07 - tommy456
jamie foxx

2019/02/04 12:12 - Arne4010
hallo

2018/07/14 08:04 - Mario
moin

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moin

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