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Maureen O'Hara
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Maureen O'Hara
(Maureen FitzSimons)
 Irland
*17. Aug 1920 in Dublin
†24. Oct 2015 in Boise, Idaho
  • Schauspieler
  Hits: Gesamt 1209 | Monat 1
Eingetragen am: 26.10.15 15:05 letzte Aktualisierung: 26.10.15 15:05
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Leben

War eine irisch-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur John Ford und dem Schauspieler John Wayne. Weil sie regelmäßig in den damals noch seltenen Technicolor-Filmen besetzt wurde, erhielt sie den Spitznamen „Königin des Technicolor“. Häufig wurde sie in der Rolle der temperamentvollen und resoluten Heldin eingesetzt. 2014 erhielt sie einen Ehrenoscar für ihr Lebenswerk.

Maureen O’Hara wurde 1920 in Ranelagh, einem Vorort der irischen Hauptstadt Dublin, als Maureen FitzSimons in eine katholische Familie geboren. Der katholischen Kirche blieb sie bis zu ihrem Tod verbunden. Ihr Vater Charles Stewart Parnell FitzSimons betrieb ein Bekleidungsgeschäft, in dem auch O’Haras Mutter Marguerita Lilburn FitzSimons – eine frühere Altistin – mitarbeitete. Sie war das zweitälteste von sechs Kindern. Ihr Vater besaß Anteile am Fußballverein Shamrock Rovers, den O’Hara ebenfalls seit ihrer Kindheit unterstützte. In der Schule war sie insbesondere als Sportlerin erfolgreich. Sie besuchte ebenso wie der überwiegende Teil ihrer Geschwister das Abbey Theatre sowie die Ena Mary Burke School of Drama and Elocution in Dublin. Auch viele ihrer Geschwister machten später Karriere in der Filmbranche, allerdings bei weitem nicht so erfolgreich wie O’Hara. Nachdem sie zuvor bereits in Amateurgruppen gespielt hatte, gab sie im Alter von 14 Jahren ihr professionelles Debüt als Schauspielerin am Abbey Theatre. Weil ihr Vater das Schauspielgeschäft als zu unsicher ansah, musste O’Hara neben ihrer Schauspielkarriere eine Ausbildung als Buchhalterin und Stenotypistin absolvieren.

Nachdem O’Hara am Abbey Theatre erste Erfolge hatte verzeichnen können, erhielt sie mit 17 Jahren eine Einladung zu Probeaufnahmen in London. Da ihr eine solche Fahrt widerstrebte, musste man sie erst einmal dazu überreden. Das Casting verlief wenig zufriedenstellend und auch O’Hara, deren Aussehen man für die Aufnahmen stark verändert hatte, meinte: „Wenn so das Filmgeschäft läuft, will ich nichts mit ihm zu tun haben.“ Als der berühmte Schauspieler Charles Laughton die Probeaufnahmen sah, fand er dennoch Gefallen an O’Hara, insbesondere an ihren ausdrucksstarken, grünen Augen. Während O’Hara nach Irland zurückkehrte, überredete Laughton seinen Geschäftspartner Erich Pommer, ihr einen Filmvertrag über sieben Jahre zu geben. 1938 spielte O’Hara in den heute so gut wie vergessenen Filmen Kicking The Moon Around und My Irish Molly ihre ersten beiden, relativ kleinen Rollen. Ihr erster großer Film wurde Riff-Piraten (1939), in dem sie unter der Regie von Alfred Hitchcock einer Bande von Strandräubern – der Anführer der Strandpiraten wurde von Laughton gespielt – auf die Schliche kommt.

Laughton war äußerst zufrieden mit O’Haras Darstellung und nahm sie mit nach Hollywood. Er besetzte sie in dem Filmklassiker Der Glöckner von Notre Dame in der weiblichen Hauptrolle der Esmeralda. Er selbst spielte den Glöckner. Dieser Film verschaffte ihr den Durchbruch. Als der Zweite Weltkrieg begann, erkannte Charles Laughton, dass er nicht weiter in England drehen konnte und verkaufte O’Hara und ihren Siebenjahresvertrag an RKO Pictures. Zunächst spielte sie nur in zweitklassigen Filmen, bis Regisseur John Ford sie für sein Filmdrama Schlagende Wetter (1941) verpflichtete. O’Hara spielte die weibliche Hauptrolle Angharad, die Tochter eines walisischen Bergarbeiters, die den reichen, aber arroganten und langweiligen Minenbesitzer heiraten muss. Als sie von ihm flüchtet, wird sie von der Dorfgemeinschaft verstoßen. Der Film erhielt fünf Oscars und wurde der Beginn einer langen, fünf Filme währenden Zusammenarbeit zwischen O’Hara und Ford. Die Beziehung zwischen beiden war turbulent und schwankte zwischen Liebe und Hass.

Meistens wurde O’Hara in der Rolle der temperamentvollen, leidenschaftlichen Heldin mit integrer Gesinnung besetzt, weshalb sie vor allem in Western und Abenteuerfilmen wie Der Seeräuber und Sindbad der Seefahrer ihre Heimat fand. Sie spielte oftmals in den damals noch seltenen Technicolor-Farbfilmen, vor allem weil dies im Gegensatz zum Schwarzweißfilm ihr feuerrotes Haar zur Geltung bringen konnte. Wegen ihrer vielen Rollen in Technicolor-Filmen erhielt sie den Spitznamen „Königin des Technicolors“ („Queen of Technicolor“). 1947 spielte sie als Mutter von Natalie Wood die Hauptrolle in dem Weihnachtsklassiker Das Wunder von Manhattan. In der Rolle einer zynischen Geschäftsfrau trifft sie im Laufe des Filmes den Weihnachtsmann (Edmund Gwenn) und macht eine Verwandlung ihres Charakters durch. 1950 erfolgte die zweite Zusammenarbeit mit John Ford mit dem Western Rio-Grande, dem dritten und letzten Teil von Fords berühmter Kavallerie-Trilogie. O’Hara und John Wayne spielen in den Hauptrollen ein seit 15 Jahren getrenntes Ehepaar, das sich wiedertrifft, als ihr gemeinsamer Sohn in die Truppe von Waynes Colonel eintritt.

Für die im Privatleben befreundeten Schauspieler John Wayne und Maureen O’Hara war Rio Grande die erste Zusammenarbeit von vier weiteren. Wayne äußerte sich über O’Hara, dass sie die einzige Frau in seinem Leben gewesen sei, die er als echte Freundin bezeichnen könne und nannte sie seine beste Leading Lady.[3] 1952 hatten beide ihren wohl bekanntesten gemeinsamen Auftritt in John Fords Komödie Der Sieger. In dem Film, der in einem irischen Dorf spielt, verkörperte O’Hara Waynes Verlobte. In den 1950er-Jahren setzte sich O’Haras Karriere mit weiteren Abenteuerfilmen und Western fort, von denen die meisten allerdings in Vergessenheit gerieten. Die Schauspielerin hatte auch einige Auftritte im US-Fernsehen und verkörperte 1960 die Titelrolle im Fernsehfilm Mrs. Miniver, einem Remake des gleichnamigen Filmerfolgs aus dem Jahre 1942. Ab den 1960er-Jahren spielte sie zunehmend auch in Komödien, etwa in Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt (1961), einer amerikanisierten Adaption des Erich-Kästner-Romans Das doppelte Lottchen, sowie als Ehefrau von James Stewart in Mr. Hobbs macht Ferien (1962).


Sonstiges

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Autor: Diana geschrieben am: 26.10.15 15:07
S-Admina
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Kommentare: 1785
PM
Hollywood-Legende Maureen O'Hara gestorben

Sie spielte an der Seite von John Wayne und stand für den Regisseur John Ford vor der Kamera. Nun ist die Filmikone im Alter von 95 Jahren gestorben.

Die US-Schauspielerin und Hollywood-Legende Maureen O'Hara ist tot. Sie starb im Alter von 95 Jahren in ihrem Haus in Boise im US-Bundesstaat Idaho, wie ihre Familie mitteilte. Die größten Erfolge hatte die in Irland geborene Schauspielerin in den 1940er und 1950er Jahren durch Filme des US-Regisseurs John Ford und an der Seite der Westernlegende John Wayne.

Erst im vergangenen Jahr hatte O'Hara den Oscar für ihr Lebenswerk erhalten. Der Schauspieler Charles Laughton hatte sie 1939 nach Hollywood geholt. Noch im selben Jahr spielte sie auf Laughtons Wunsch an seiner Seite die Hauptrolle der Esmeralda in Der Glöckner von Notre Dame. Berühmt wurde O'Hara 1941 durch ihre Rolle in Fords oscarprämierter Familiensaga So grün war mein Tal. Spätere Erfolge waren Das Wunder von Manhattan (1947) und Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt (1961), eine Adaption von Erich Kästners Roman Das doppelte Lottchen.

Die Schauspielerin mit den grünen Augen und roten Haaren galt als eine der schönsten Frauen Hollywoods. Sie spielte besonders oft in den damals neuen Technicolor-Filmen mit, weshalb sie auch die "Königin des Technicolor" genannt wurde. Der von Ford gedrehte Western Rio Grande aus dem Jahr 1950 war der erste von fünf Filmen, in denen O'Hara an der Seite von Wayne spielte. Insgesamt wirkte sie in mehr als 60 Filmen mit.

In den 1970er Jahren beendete O'Hara ihre Filmkarriere und übernahm gemeinsam mit ihrem dritten Mann Charles Blair die Leitung einer Fluggesellschaft. Nach dessen Tod wurde sie als erste Frau in der US-Geschichte Chefin einer kommerziellen Fluglinie.


Life is a bitch, so learn to fuck it.
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Moin

2019/12/01 11:16 - eduardo.k
moin moin

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Moin

2019/05/28 14:06 - eduardo.k
moin

2019/04/11 08:23 - Hooligan
nein

2019/04/10 19:57 - sarah1976
muss man hier irgendwelche gebüren zahlen z.b. abo

2019/02/16 16:07 - tommy456
jamie foxx

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hallo

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